Reportage und wie alles begann

Die Fotoreportage war seit jeher Ausgangspunkt unserer Arbeit. Intensiv beobachten und fühlen - und dann diese wertvollen Eindrücke festhalten, das hat bei uns schon ganz früh und ganz natürlich begonnen. Aber auch die Alchemie des fotografischen Prozesses fasziniert uns bis heute. Wenn anderswo am Abend die Fernseher eingeschaltet wurden, haben sich bei uns das Wohn- und Badezimmer in ein Fotolabor verwandelt, die ganze Familie hat mitgearbeitet. Die Bilder in den eigenen Händen entstehen zu sehen war spannender als so mancher Krimi. Der heutigen Handyfoto-Generation möchten wir in unseren Kursen zu Hause und in der Ferne gern die Möglichkeit geben, diese Faszination selbst zu erleben.

Interesse und Freiraum

Wir haben die Fotografie aber nie aus dem Zwang heraus betrieben, etwas unbedingt abbilden zu müssen. Das tiefe Interesse am Sujet, am Menschen und seiner Geschichte sowie Raum für die kreativite fotografische Umsetzung stehen im Vordergrund. Hendrik Köhler, Wismar. Utho Köhler, 1980

Sinn oder Unsinn

Gute Bilder aus diesem tiefen Interesse heraus müssen trotzdem kein Selbstzweck sein, obgleich sie nicht billig und in 5 Minuten herunterfotografiert sind.
Im Gegenteil: Solche Bilder haben eine echte Chance, die Zeit zu überdauern. Es ist aber besonders schön, wenn wir damit heute schon hin und wieder Menschen eine Freude machen oder gar etwas in Ihnen bewegen können.

Zu einer guten Reportage gehört natürlich neben den Bildern selbst auch die Bildauswahl sowie ein ansprechendes Layout aus Bildern, Text- und Grafikelementen, erst dann öffnet sich die Bildserie dem Betrachter.
Aus diesem Verständnis heraus übernehmen wir bei passenden Themen auch gern selbst die nächsten Schritte, insbesondere für den Online-Bereich.



Sehr viel Sinn finden wir daneben aber auch in der Weitergabe von fotografischem Wissen, wie hier im Fotokurs mit Leonore in Lissabon. Leonore. Hendrik Köhler, 2017